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Special: TCM

// FILMREVIEW

Train Man - A true Love Story (ofdb)

Originaltitel/Alternativ:
Densha otoko
Land/Jahr: Japan, 2005
Regie: Masanori Murakami
Darsteller: Takayuki Yamada, Miki Nakatani, Eita, Tae Kimura;
Altersfreigabe: Cat I
Laufzeit (ca.): 100 Min.
 

Inhalt:
Train Man ist das Pseudonym eines 22 jährigen Computerfreaks. Da er jeden Tag mit der U-Bahn zur Arbeit pendeln muss, ist dieser ungewöhnliche Spitzname entstanden und findet bei seinen Internetbesuchen regelmäßig Verwendung.
Durch eine -für seine Verhältnisse- waaghalsige Aktion beschützt er eine junge Dame vor einem scheinbar betrunkenem Mann, der in der U-Bahn randalierte. Über diesen Vorfall berichtet er weiteren Chatfreunden im Internet und erhält von ihnen Ratschläge, wie die Sache weiterzuführen ist. Dank der tatkräftigen Unterstützung gelingt ihm sogar ein erstes Date und eine zaghafte Beziehung entfaltet sich behutsam.

Fazit:
Train Man ist ein weiterer Versuch aus Japan gegen die mächtige Genrekonkurrenz aus Korea anzutreten. Der Versuch ist zwar nicht misslungen, aber dennoch bleiben my sassy girl & Co. unangetastet.
Die Geschichte ist eher ruhig, halbwegs nachvollziehbar, doch teils in den Schauplätzen beschränkt. So hockt unser Hauptcharakter des Öfteren vor dem Rechner und chattet mit seinen Freunden. Da gibts immer einiges zu lesen, aber ok. Ansonsten konzentriert sich das Geschehen ganz auf seine Hauptcharaktere und verläuft sich erst gar nicht in Nebengeschichten, was auch nicht unbedingt verkehrt ist.
Die Darsteller an sich sind ganz gut, auch wenn sie die Situationskomik nicht so gut rüberbringen wie die Kollegen aus Korea. Unser Train Man war für meinen Geschmack fast schon zu nervig schüchtern, doch dies lag wohl an der Rolle. Mag ja sein, dass man so extrem schüchtern ist, aber stellenweise ging dies einfach auf den Keks. Etwas mehr Schwung und Witz hätte vielleicht Wunder vollbracht. Schlecht sind die Darstellerleistungen allerdings nicht, nur eben stellenweise etwas zu stark in der schüchternen Rolle.
Der weibliche Part macht seine Sache ebenfalls sehr gut und die etwas ausgeflippten Nebencharaktere aus der Internet-Community wachsen auch ans Herz.
Insgesamt ist der Film keineswegs schlecht! Genrefreunde bekommen einen äußerst sympathischen, gradlinigen Liebesfilm mit Witz geboten, doch gegen einige Produkte aus Korea kommt er nicht ganz an. Dafür sind einige Passagen nicht verträumt genug und stellenweise (Story bedingt) etwas zu textlastig. Kein schlechter Vertreter, aber es gibt bessere. Sympathisch und für Fans kein großer Fehlgriff.


Wertung:
7/10


Testsprache:
Japanisch + englische Untertitel

Bemerkungen:

-

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Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 11.11.2006

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