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// FILMREVIEW

The Book of Eli (ofdb)

Original-/Alternativtitel: The Book of Eli
Land, Jahr: USA, 2010
Regie: Albert Hughes, Allen Hughes
Darsteller: Mila Kunis, Denzel Washington, Gary Oldman, Jennifer Beals;
Altersfreigabe: FSK ab 16
Laufzeit (ca.): 113 Min.

 

       



Inhalt:
Mitte des 21. Jahrhunderts hat sich die Menschheit selbst dahin gerichtet. Blühende Landschaften sind verödet und Wasser ein wertvoller Rohstoff geworden.
In dieser Wüste wandert der mysteriöse Eli umher und versucht sein Ziel zu finden, welches er angeblich von Gott höchstpersönlich aufgetragen bekam. Um nicht gänzlich in der Einsamkeit zu verkümmern hält er seine Gedanken täglich mit Lesen fit. Er ist einer der letzten Menschen überhaupt, die sich noch an die Zeit vor der Apokalypse erinnern und vor allem überhaupt noch etwas mit Büchern anfangen können.
Eines Tages rastet er in einer kleinen Stadt und kommt über Umwege mit deren Führer zusammen. Dieser gibt sich ebenfalls gebildet, spricht über die alten Tage und will Eli für seine Truppe gewinnen.
Eli winkt ab - doch als der Stadtherr von einem wichtigen Buch aus seinem Besitz erfährt, wird er gnadenlos gejagt..


Fazit:

Anfangs kam ich mit "The Book of Eli" nicht wirklich klar. Die mit starkem Farbfilter bestückten Aufnahmen und der zu Beginn behäbige Erzählfluss machten es schwer im Szenario zu versinken. Mit laufender Spielzeit jedoch konnte man sich an die schwermütige - und zum Glück nicht gänzlich actionfreie - Endzeitvision gewöhnen und das Teil kam mächtig auf Touren.

Zuweilen geschliffene Dialoge - nicht immer frei von Sarkasmus - und gute Gefechte heizten die Stimmung erfreulich auf. Nach dem schwermütigen Beginn konnte das Teil packen und bis zum bitteren Ende ausgezeichnet bei Laune halten. Längen waren ab einem bestimmten Zeitpunkt eigentlich keine mehr zu verzeichnen und die Gewöhnungsphase war vorüber. Man arrangierte sich ziemlich gut mit dem schaurigen Zukunftsbild - was nicht zuletzt an der stimmigen Aufmachung lag. Die streckenweise äußerst öden Landschaften erzeugten eine angenehme Atmosphäre und die überaus begabten Schauspieler trugen ihren Teil zum runden Eindruck bei. Besonders die Liebe zum (kleinen) Detail sticht immer wieder ins Auge. Aufmerksame Zuschauer erhaschen immer wieder altbekannte Gerätschaften, die umfunktioniert wurden oder erleben Dialoge, die nicht selten zum Schmunzeln oder Nachdenken anregen.

Endzeit muss nicht immer "Mad Max" heißen - obwohl dieser natürlich weiterhin die persönliche Referenz im Genre bleibt. Unter den aktuelleren Vertretern der letzten Jahre fällt mir allerdings kein ähnlich guter Streifen wie "The Book of Eli" ein und von daher gibt es für dieses Stück eine uneingeschränkte Empfehlung. Lässt man sich vom etwas lahmen Begin nicht abschrecken, erlebt man einen durchaus sehenswerten Genrebeitrag mit cooler Action und einigen netten Seitenhieben.


Wertung:
7,5/10

Review-DVD: Universal / Senator (deutsche RC2-DVD)
Testsprache:
deutsch/5.1


Bemerkungen:

-

Trailer:
 » Trailer bei YouTube


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 30.08.2010

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