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Special: TCM

// FILMREVIEW

Kikujiros Sommer (ofdb)

Originaltitel/Alternativ:
Kikujirô no natsu
Land/Jahr: Japan, 1999
Regie: Takeshi Kitano
Darsteller: Takeshi Kitano, Yusuke Sekiguchi, Kayoko Kishimoto, Yuuko Daike;
Altersfreigabe: FSK 6
Laufzeit (ca.): 98 Min.
 

Inhalt:
Der kleine Masao hat endlich Sommerferien und beschließt seine Mutter zu besuchen. Er selbst lebt schon lange bei seiner Großmutter und die Mutter etwas weiter entfernt, wo sie Arbeit hat. Schon nach wenigen Metern allerdings wird Masao von einer Jugendgang aufgemischt. Zum Glück konnte seine Tante in letzter Minute eingreifen. Besorgt um den kleinen Jungen, stellt sie ihm seinen Onkel Kikujiro (Kitano) zur Seite.
Noch bevor die Reise richtig losgegangen ist, verzockt der trottelige Onkel zunächst die Reisekasse und beide sind aufs Trampen angewiesen. Auf ihrem ereignisreichen Weg lernt das ungleiche paar jede Menge merkwürdige Typen kennen und eine ungewöhnliche Freundschaft entwickelt sich auch langsam.


Fazit:
Kikujiros Sommer ist ein schöner, größtenteils ruhiger Film, der seine Bilder sprechen lässt. Action sollte man hier keine erwarten, aber ein tolles agieren der Schauspieler.
Multitalent Takeshi Kitano beweißt erneut als Filmemacher und Darsteller sein Können. Diesmal allerdings gibt es keine harten Gewalteinlagen oder grimmige Blicke. Er spielt ausgezeichnet den trotteligen Onkel und gefällt in seiner eher lustig angelegten Rolle.
Der größte Kritikpunkt an der deutschen Fassung ist vor allem die Synchronisation Kitanos. Die Stimme klingt absolut unpassend und störend.
Besonders erwähnenswert ist der stets passende Soundtrack, welcher das gesamte Geschehen begleitet.
Im Laufe des Films steht die eigentliche Suche nach der Mutter gar nicht mehr im Vordergrund, sondern die Beziehung der Reisenden zueinander. Man kann mit ihnen wunderbar lachen und ist immer wieder gespannt, wie es weiter gehen wird.
Letztendlich muss man sich bei Kikujiros Sommer auf einen ruhigen, eher ungewöhnlichen Kitanofilm einlassen, der vor allem durch das Spiel der Hauptdarsteller begeistert. Ähnlich wie "Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling" kein Film für jeden Tag, aber sofern man in der Stimmung dafür ist, nicht verkehrt.

Wertung:
7,5/10

Review-DVD:
Eigene TV-Aufnahme (12.10.2006 auf 3Sat)
Testsprache: Deutsch

Bemerkungen:

-

Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 14.10.2006

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