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// FILMREVIEW

Fright Night (ofdb)

Original-/Alternativtitel: Fright Night
Land, Jahr: USA, 2011
Regie: Craig Gillespie
Darsteller: Anton Yelchin, Colin Farrell, Toni Collette, David Tennant;
Altersfreigabe: FSK ab 16
Laufzeit (ca.): 105 Min.


Inhalt:

In einer amerikanischen Kleinstadt lebt der Durchschnitt-Teenager Charlie Brewster mit seiner Mutter und bekommt im Haus nebenan einen neuen Nachbarn. Der Typ scheint im Grunde ganz nett zu sein, doch der beste Kumpel aus Kindertagen hegt einen schlimmen Verdacht. Er hält den neuen Einwohner für einen waschechten Vampir und versucht Charlie unabdingbar davon zu überzeugen. Zunächst belächelt Charlie die abstruse Theorie, doch schon bald ist er sich seiner Sache nicht mehr so ganz sicher...


Fazit:

Auch wenn das Original schon kein absoluter Brüller war, hat sich "Fright Night" irgendwie doch zu einem kleinen Kultklassiker entwickelt - der mit witzigen Ideen die Vampirthematik abseits von "Dracula" und Konsorten angenehm auflockerte.

Das Remake folgt - zumindest im ersten Drittel - recht stark der Vorlage, überrascht dann jedoch mit einigen neuen Einfallen - die unterm Strich sehr gut mundeten. So verlagert sich das Geschehen zeitweise außerhalb des Heimatortes und die nun integrierten Actionszenen (Verfolgungsjagden, etc.) taten der Sache mehr als gut. Allgemein war der Erzählfluss perfekt. Längen waren nicht zu verzeichnen, das Tempo war immer angenehm hoch. Flotte Sprüche lockerten zudem die Lage immer wieder auf und entschärften bluthaltigere Einlagen gekonnt.

Bei den Darstellern gefiel in erster Linie Colin Farrel, der wirklich cool die Rolle des Vampirmeisters verkörperte. Bei seinen gefälligen Spiel war es allerdings etwas schade, dass manche Effekte arg deplatziert erschienen. Oftmals war die Computerherkunft vieler Einlagen nicht von der Hand zu weisen und die aufgesetzten 3D-Effekte hätte man sich durchaus sparen können. Ansonsten waren Cast und Technik überaus zufrieden stellend.

"Fright Night 2011" wirkt in allen Belangen zeitgemäßer als das leicht ergraute Vorbild, strotzt dank seiner netten Hauptdarsteller und einigen gut ergänzten Passagen dennoch voller Charme und bereitet eine unterhaltsame Zeit. Wer der Thematik nicht abgeneigt ist und mal wieder einen Teenie- Vampirstreifen ohne überzogene Liebesgeschichte ala "Twilight" haben möchte, sollte sein Kino aufsuchen - oder so wie ich auf die Umsetzung fürs Heimkino warten. Ich würde mir das Ding auf jeden Fall noch mindestens einmal reinziehen.


Wertung:
7,5/10

Testsprache: Deutsch



Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 11.01.2012

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