23.03.2008
AN CAFE "NYAPPY GO AROUND THE WORLD"
in Saarbrücken
Das Konzert stand
zunächst unter keinem guten Stern - meinerseits.
Das Wetter war die Tage zuvor derart übel, so
dass wir (meine Freundin und ich) uns für eine
gemütliche Zugfahrt entschieden haben. Natürlich
haben wir noch den ersten Zug verpasst, doch
Gott sei Dank kamen wir mit einem späteren immer
noch rechtzeitig im Saarland an.
Schon kurz nach der Ankunft begegneten uns die
ersten An Cafe Fans in der S-Bahn, welche in
Richtung des Veranstaltungsorts fuhr. Schnell
kam man ins Gespräch und folgte den ortskundigen
Personen bis zum Roxy.
Zu unserem Erstaunen, war der Einlass schon im
Gange und das Konzert startete deutlich vor auf
den Karten angegebener Uhrzeit. Wir hatten zwar
nicht die besten Stehplätze, doch immerhin
hatten wir auch noch nichts verpasst und mussten
nicht lange auf die Künstler warten. Von einer
Vorgruppe war hingeben rein gar nichts zu sehen
und der Hauptakt spielte ohne Umschweife.
Die Band wurde
erwartungsgemäß euphorisch begrüßt und rockte
auch schon direkt los. Die Akustik im Saale war
nicht besonders prickelnd, doch immerhin
ungemein laut - was meine Ohren auch noch
Stunden nach der Veranstaltung spürten.
Hin und wieder versuchte der Sänger mit seinem
gebrochenem Englisch ein paar Worte zum Besten
zu geben, doch verzückte das Publikum eher
unfreiwillig damit und durch seine charmante
Stimme. Während des Abends wurde natürlich auch
die gesamte Band vorgestellt, wobei einige
Akteure mit erstaunlich soliden
Deutschkenntnissen punkteten. Hier hat man gut
gelernt - vor allem die gebräuchlichen Worte wie
"Dankeschön"^^.
So gut die Gruppe auch war, so bescheiden war
die Location. Das Roxy ist ein kleiner Laden -
dies wusste ich bereits im Vorfeld - doch
wirklich übersichtlich, gar gemütlich war es bei
Weitem nicht. Man hat selbst in den vordersten
Reihen kaum etwas sehen können, da die Bühne
klein und vor allem zu niedrig war.
Zu allem Überfluss herrschte ein striktes
Fotografierverbot, weshalb ich hier auch keine
Bilder anbieten konnte. Bei Fotoversuchen wurden
die Leute gleich von der Security gepackt und
abgeführt. Mit Aufnahmen wurde also nicht viel.
Wirklich sehr sehr schade - zudem ich mir
vorstellen könnte, das An Cafe kein Problem mit
Bildern gehabt hätte. Immerhin posierte der
Sänger auch vor einem auf ihn gerichteten
Fotoapparat aus den vordersten Reihen.
Nach dem Konzert gab es natürlich noch Gedränge
am Verkaufsstand, doch ein T-Shirt und eine
Tasche konnte man trotzdem erstehen. Die
aktuelle CD hatte ich ja schon einige Tage zuvor
bei amazon erworben. Wollte ja unbedingt die
limitierte Version mit DVD ergattern^^
Durch den frühen Begin, war man natürlich schon
fix und fertig mit dem besagten Merchandise
bepackt um kurz nach 21 Uhr wieder auf der
Straße vorm Veranstaltungsort und man musste
sich noch bis 5:45 Uhr am nächsten morgen die
Zeit vertreiben... Zum Glück gibt es diverse
Burger-Läden, die fast rund um die Uhr geöffnet
haben und zum Schmaus und Kaffeegenus (nicht An
Cafe-Genus^^) verleiten.
Auf der morgendlichen Rückfahrt traf man zudem
noch auf drei weitere Konzertbesucherinnen und
man konnte sich noch ein wenig über den
vergangenen Abend austauschen.
Unterm Strich war der Besuch von An Cafe Konzert
ein wirklich gelungener Abend. Zwar hat mir die
Location nicht besonders gut gefallen, auch das
Fotografieverbot war lächerlich, doch die Band
hat wirklich gut gerockt und gute Laune
verbreitet. Trotz des Eintrittspreises von knapp
33 Euronen gab es keine Vorband, doch dies war
nicht weiter tragisch, weil der Hauptakt
hervorragend war.
Beim nächsten Auftritt in der Nähe versuche ich
auf jeden Fall wieder dabei zu sein - sei denn
es wäre wieder im Roxy in Saarbrücken^^ Auf
diesen Veranstaltungsort kein Bock - doch auf
die Band umso mehr.
NYAPPY!!!!!! NYAPPY!!!!!! NYAPPY!!!!!!